Wie ein gespendeter Krankenwagen in die Ukraine kommt

Der beschwerliche Weg nach Uschgorod

Bei jedem Einsatz in einem Kriegsgebiet ist die akribische Vorausplanung ein Muss. Ob dieser am Ende von Erfolg gekrönt ist, liegt jedoch in den Sternen.Gefühlte tausend Dokumente, Listen und andere Papiere waren auszufüllen, nebst der sorgfältigen Planung mit Nikita, dem Verantwortlichen von ADRA Ukraine, der unser Team an der Grenze in Uschgorod erwartete. Man würde denken, dass eine so wertvolle Spende mit Freuden erwartet würde und die Abfertigung am Zoll in keiner Weise ein Problem sein würde.Aber die Erfahrung auch hier, wie auch bei anderen Einsätzen in einem Kriegsgebiet lehrt uns was anderes.  Ob es die schreckliche Situation im eigenen Land ist, der die Zöllner zu einer unkooperativenen Handlungsweise verleiten, vielleicht aber auch die Überforderung durch die Masse an Fahrzeugen die in das Land rein und raus wollen. Sprachbarrieren helfen sicher auch nicht. (die wir dank Nikita nicht hatten), wir wissen es nicht wirklich.

Alls der Krankenwagen plus Begleitfahrzeug endlich über die Grenze rollen durfte waren wohl alle erleichtert und die blankliegenden Nerven konnten sich beruhigen.  Mathias zündende Idee, das Begleitfahrzeug (mit einem roten T-Shirt!) auch als medizinisch relevant zu kennzeichnen, geht sicher als beste Idee aller Zeiten in die Geschichte ein…Sicher in Uschgorod angekommen, wurde unserem Team zum ersten Mal so richtig bewusst wie dankbar die ukrainische Bevölkerung für Hilfe ist. Ein sauberes Bett, eine Dusche, genügend Essen und Trinken. Alles Dinge, die leider in der Ukraine nicht mehr selbstverständlich sind. Am meisten beeindruckt haben uns jedoch die Menschen. Unendlich freundlich und gastfreundlich, wurden die Hilfsgüter dankend angenommen. Dadurch bekommt man die Gewissheit, dass es wirklich etwas bringt sich für die Ukrainer/innen einzusetzen. Alle die Mühen sorgen dafür, dass Hilfe dort ankommt wo sie am aller meisten gebraucht wird. Alle blieben zum Glück und zu unserer Erleichterung heil und unversehrt. Auch dafür muss man dankbar sein, die Sicherheit unseren eigenen Helfer ist uns eine Herzensangelegenheit. Zurück daheim in Deutschland können sich alle nun von diesem Einsatz erholen und stolz zurückblicken auf die guten Taten im Zeichen der Menschlichkeit. Alle blieben zum Glück und zu unserer Erleichterung heil und unversehrt. Auch dafür muss man dankbar sein, die Sicherheit unseren eigenen Helfer ist uns eine Herzensangelegenheit. Zurück daheim in Deutschland können sich alle nun von diesem Einsatz erholen und stolz zurückblicken auf die guten Taten im Zeichen der Menschlichkeit.

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